Archive for February, 2010

February 28, 2010

80*81

February 27, 2010


80*81 ist eine einjährige, weitschweifende Recherche des Magazin-Autors Georg Diez und des Künstlers und Filmregisseurs Christopher Roth. In einer Buchreihe, Theateraufführungen und weltweiten Laborsituationen wird ein Zeitenwandel untersucht: der Papst, Ronald Reagan, New Pop, Aids, American Gigolo, Iran, 1980, 1981  was ist da nochmal genau passiert? Hier finden Sie, täglich neu, Antworten über Antworten.

Keep an eye on the semiotics going on there! And I really hope there will be something like that called 86*87 very soon…

Augenalphabet

February 22, 2010

“Das Auge sieht für uns, aber sehen wir, was es sieht?

Wir lernen gehen, wo lernen wir sehen? Volksschule, Mittelschule, Hochschule, Reitschule, Fahrschule.

Die Sprache wird in Gedanken gesprochen, die Gedanken in Sätzen, die Sätze in Wörtern, die Wörter in Silben, die Silben als Laute.

Die Schrift wird in Buchstaben geschrieben,

Auch die Visuelle Kommunikation hat ihre Gedanken, Sätze, Wörter, Buchstaben, ihr kleines und grosses ABC. Und noch etwas: Das Augenalphabet ist ein Augenaufhabet (kein Druckfehler!).”

Bruno Munari

Bild links:

Design as Art, 1971

Umschlag der englischen Ausgabe von Artista e designer,

Penguin Books,

London

Libro illeggibile – Bruno Munari

February 22, 2010

Libro illegibile, 1953

Nicht lesbares Buch

Edition Steendruckereij de Jong & Co.,

Hilversum (Werbegeschenk, nicht im Buchhandel),

Auflage 2000 Exemplare.

Umschlag marmoriertes graues Papier, innen rotes und weisses Papier

Und wer mag, soll sich doch noch die allgemeine Beschreibung für ein nicht lesbares Buch zu Gemüte führen:

“Bei diesem Typ eines nicht lesbaren Buches können die Seiten ganz zufällig irgendwo aufgeschlagen werden. Man blättert, vor und zurück, um alle möglichen Kombinationen von schwarz und weiss zu bilden und wieder zu zerlegen.”

Ein nicht lesbares Buch

“Ziel dieses Versuches war es herauszufinden, ob es möglich ist, die Materialien, mit denen ein Buch gemacht wird (ohne den Text), als visuelle Sprache zu nutzen. Das Problem ist also: Kann man allein mit den technischen Mitteln zur Buchproduktion visuell und taktil kommunizieren? Oder: Kann das Buch als ein von den gedruckten Worten unabhängiges Objekt etwas vermitteln? Und was? (…) Als Problem erkannt wird es in seine Bestandteile zerlegt. (…) Will man mit den visuellen Kommunikationsmöglichkeiten der Materialien, aus denen ein Buch besteht, experimentieren, dann wird man alle Papiersorten, alle Arten von Formaten ausprobieren müssen: verschiedene Bindungen, Formate die Abfolge der Formen (der Seiten), Papier aus verschiedenen Materialien, mit deren jeweils natürlichen Farben und Texturen. (…)Ein anderes Experiment gilt den Seitenformaten und -formen. Immergleiche Seiten vermitteln den Eindruck von Monotonie, verschiedenartige Seiten sind kommunikativer. Werden die Formate aufsteigend oder absteigend, sich überschneidend oder rythmisch angeordnet, ergibt sich eine rythmisch-visuelle Information, weil das Umblättern der Seiten eine räumlich und zeitlich rythmisierte Handlung ist. Nehmen wir dann noch Papier in zwei verschiedenen Farben und ordnen die Seiten abwechselnd weiss und schwarz (oder rot), dann wird der rythmische Effekt akzuentiert.

Ich habe ein Muster des Typs mit weissen und schwarzen Seiten angefertigt: Die Blätter wurden horizontal, vertikal, oder diagonal geschnitten, so dass die Komposition der weissen und schwarzen Oberflächen sich beim Wenden der Seiten verändert, indem die weisse oder schwarze Menge sich verändert ebenso wie Position und Form dieser jeweiligen Menge. Die begonnene Arbeit wurde fortgesetzt, indem zunächst einige horizontale Schnitte gemacht wurden, die es erlauben, die selbe Seite in zwei Teile zu wenden:der erste Schnitt im oberen Teil der ersten Seite, der zweite am unteren Ende der schwarzen Seite, der dritte (immer horizontal) eher in der Mitte. Wenn nun die halbe Seite gewendet wird, erscheint eine schwarze, vertikal geschnittene halbe Seite. Die folgende weisse Seite wurde horizontal exakt in der Hälfte geschnitten. Es kommen nun die Diagonalen, die mit den vertikalen Schnitten in der Weise alternieren, dass auf einer weissen Seite nur ein kleiner Schnitt an einer Ecke rechts sichtbar wird Die folgende Seite wird links unten einen grösseren Schnitt haben und wiederum- wie bei der ersten- einen horizontalen oben. Die anschliessende weisse Seite hat einen dezidierten, diagonalen Schnitt, gefolgt von einer schwarzen, diagonal geschnittenen Seite. Übereinandergelegt ergeben diese beiden Schnitte ein weisses Band, das die ganze linke Seite diagonal durchquert. Die weisse Seite rechts wird eine kleine abgeschnittene Ecke haben, und so geht die rythmische Raum-Zeit-Komposition dieser weissen und schwarzen Flächen zu Ende.”

Folding chair

February 18, 2010

Sh**! Again, too late… This folding chair is designed by Chishen Chiu. More infos www.flexiblelove.com.

erkenntnis des tages

February 17, 2010

RAINBOWS ON YOUR PAPER !

February 12, 2010

Regenbogen Transparent-Papier in verschiedenen Farbkombinationen. My life is complete now!

NUMMERO ZEHN !

February 12, 2010

Tour de Trogen 10

6. März 2010

Das Viertel ruft mit Freude und einem bisschen Stolz zur zehnten Tour! Training, training!

Beginn: 18 Uhr, Roter Platz, St.Gallen

video of the day

February 10, 2010

…nur so zur Abwechslung!

passiveagressivenotes

February 7, 2010

per zufall auf diese wunderbare seite gestossen.

wem’s langweilig ist oder zuviel freizeit hat.. stöbern lohnt sich :)

http://www.passiveaggressivenotes.com/